Hockeynachwuchs im alljährlichen Zeltlager an der Koberbach-Talsperre am Wochenende 12.06. /13.06.2010

Artikel von Andreas Dietzel

veröffentlicht am Samstag, 19. Juni 2010

Gemeinsame Freizeit auch ohne Hockey

Das Einzige was an diesem Wochenende an der Koberbach-Talsperre an Hockey erinnerte, war die rote Karte, die zum Auftakt von Organisatorin Ute Feistel für den Fall in Aussicht gestellt wurde, dass Teilnehmer des Zeltlagers aus dem Ruder laufen sollten. Aber letztendlich musste an den zwei Tagen nicht einmal eine grüne Verwarnung ausgesprochen werden. Die Hockeykinder der Jahrgänge 2004 bis 1997 fanden sich ohne Anleitung der Erwachsenen in verschiedensten Spielgruppen bei Fuß- und Volleyball, Rugby und Ball über die Leine, Tischtennis und vielem mehr zusammen. Neuhochdeutsch nennt man das wohl Teambildung.
Da störte auch der zeitweilig einsetzende Nieselregen nicht.
Der abends aufkommende Sturm wirkte bei Andre „Pieghes“ Grill wie ein Turbo und so konnte das gemeinsame Abendessen bereits früher als geplant eingenommen werden. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde das obligatorische Lagerfeuer entzündet, an dem sich alle wärmen konnten. Schließlich hatten sich die Tagestemperaturen im Vergleich zum Vortag halbiert. Das Stockbrot entschädigte dann aber für das bescheidene Wetter.
Und für die Platzbeleuchtung in der Nacht sorgte die Stirnlampe von Lisa Kröckel, eines unseren jüngsten Mitglieder.
Am nächsten Morgen waren nochmals Sportspiele angesagt und abseits vom Trubel betätigten sich Strandläuferinnen im Entwerfen von Kunstwerken. Zum Baden war es leider zu kalt.
Zu Hause gebliebene Eltern würden angesichts chaotischer Kinderzimmer nicht glauben, dass das abschließende Aufräumen und Reinigen der Zelte sogar Spaß gemacht hat, wie eines der Bilder belegt.
In der Hoffnung auf eine Wiederholung im nächsten bedanken sich die Kindern und Eltern an dieser Stelle nochmals bei den Organisatoren und Helfern.

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